| Zinsstrukturkurve
Bundesanleihen - nach dem Verfahren von Svensson Die Zinsstruktur ist definiert als die Beziehung zwischen der Laufzeit und dem Zinssatz von Nullkuponanleihen ohne Kreditausfallrisiko. Eine kontinuierliche Zinsstrukturkurve wäre am Rentenmarkt direkt beobachtbar, wenn es für jede Fristigkeit eine Nullkuponanleihe ohne Kreditausfallrisiko und mit entsprechender Laufzeit gäbe. Tatsächlich ist nur eine endliche Anzahl von Anleihen und deren Preisinformation zu beobachten. In den Preisen der Kuponanleihen ist die Zinsstruktur nur implizit enthalten. Mit Hilfe eines Bewertungsmodells wird die Zinsstruktur aus den beobachteten Preise geschätzt. Ausgangspunkt der Schätzung ist die Definition der theoretischen Preise der Anleihen. Für jede Anleihe werden die einzelnen Zahlungsströme mit den laufzeitspezifischen geschätzten Zinssätzen abdiskontiert und dann summiert. |
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Dann wird der beobachtete
Preis der Anleihe diesem geschätzten Preis gegenübergestellt:
Unter Verwendung eines nichtlinearen Optimierungsverfahrens werden dann die geschätzten Zinssätze solange variiert, bis die quadrierten Abweichungen zwischen den theoretischen (geschätzten) und den beobachteten Preisen minimiert sind.
Für die Schätzung
einer kontinuierlichen Zinsstrukturkurve muß eine Annahme über
den funktionalen Zusammenhang zwischen Zinssätzen und der Laufzeit
getroffen werden.
Wobei
Definitionsgemäß
konvergiert die Zinsstrukturkurve asymptotisch gegen den Parameter
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